Die Fenster sind die Augen eines Hauses
Sicher kennen auch Sie diese Redensart. Fensterbauern wie uns, liegt solch ein Spruch natürlich schnell auf der Zunge. Doch was hat es mit diesem Satz eigentlich auf sich?
Deshalb haben wir uns für Sie einmal auf die Suche nach dem Ursprung des bis heute gültigen Satz gemacht und sind fündig geworden. Die Ergebnisse unserer Suche, können Sie in der rechte Spalte nachlesen.
Bilder von Fenstern und Türen finden sich heute nicht nur in Kalendern, in der Kunst und auf Postkarten, sondern sagen auch etwas über die Menschen aus, die in den Häusern wohnen.
Andere Länder – andere Fenster
Egal ob Sie Bilder von Türen aus Schweden oder Aufnahmen von Fenstern aus einem südeuropäischen Land betrachten - Fenster sind mehr als Glas und Holz. Sie vermitteln Atmosphäre und erzählen etwas von den Menschen, die hinter diesen Fenstern leben, lachen und arbeiten.
Fenster und Türen öffnen Räume, lassen Licht herein. Sie haben Funktionen und Wirkung. Sie sind gestalterisches Element und werden gestaltet - mit Farben, Blumen, Gardinen, Girlanden, Fensterläden und vielem mehr. Fenster tragen zum Wohlfühlen bei. Genau daran orientieren wir uns in unserer Arbeit.
Wir sind davon überzeugt: Die Fenster sind die Augen eines Hauses. Und genauso individuell wie das menschliche Auge sind auch die Fenster, die zu den Menschen in den dazugehörigen Häusern passen müssen. Allein schon deshalb legen wir grundsätzlich viel Wert auf eine individuelle Beratung. Überzeugen sie sich davon. Den Weg zu uns haben Sie ja schon gefunden.
Ihr Dieter Erath

Bei der Suche nach den Wurzeln der Redensart „Die Fenster sind die Augen eines Hauses“ landet man bei den Germanen. Durch die Römer lernten diese nicht nur den Stein- und Mauerbau kennen, sondern übernahmen unter anderem auch den lateinischen Begriff „fenestra“.
Dieser steht für die „Öffnung für Luft und Licht in der Wand“. Das Wort Fenster findet sich im Althochdeutschen als „venstar“ im Mittelhochdeutschen als „venster“. Durch das lateinische Lehnwort wurden die alten germanischen Bezeichnungen wie (ahd.) augatora (das Augentor) oder das gotische augadaúro verdrängt.
Diese Begriffe standen wohl für Öffnungen in Form eines Auges. In der germanischen Bezeichnung der Fenster als Augen dürfte somit wohl auch die Wurzel für die bis heute übliche Redensart von den Fenstern als Augen eines Hauses liegen. Auch aus dem altisländischen Wort „vindauga“ (Windauge) lässt sich diese Form ablesen. Ein Wort aus dem später übrigens das englische „window“ abgeleitet wurde.
Quelle: Duden – das Herkunftswörterbuch


